5 Tipps zum Energie sparen – ohne kalte Füße

Zusammenfassung: In der kalten Jahreszeit ist es zu Hause am gemütlichsten. Allerdings kann eine hohe Energieabrechnung die Folge eines ausgedehnten Winter-Cocoonings sein. Wie Du Energie sparst und es dennoch warm und gemütlich hast, verraten Dir die folgenden Tipps.

 

 

Energie sparen ist nicht nur etwas für extrem Abgehärtete.

In dieser Woche herrscht Dauerfrost in großen Teilen Deutschlands. Lediglich die norddeutschen Küstenregionen können die 1-Grad Celsius-Marke überschreiten. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen + 1 und – 7 Grad Celsius. Gegen Ende der Woche sollen die Temperaturen weiter in den zweistelligen Minusbereich sinken. Die gefühlten Temperaturen liegen deutlich tiefer. Verantwortlich dafür ist ein kräftiger Wind.

 

Hin und hergerissen zwischen „Winter Wonderland“, grippalem Infekt und kalten Füßen wünschst Du Dir sicher dieser Tage nur eins: Einfach gemütlich zu Hause bleiben – dort wo es warm und kuschelig ist – Cocooning – einigeln – auf den Frühling warten.

 

In der kalten und dunklen Jahreszeit sinken Thermometer und teilweise auch die gute Laune, dagegen steigt der heimische Energieverbrauch ordentlich an. Besonders ärgerlich, denn in diesem Jahr müssen viele Kunden auch ohne Mehrverbrauch mit höheren Stromkosten rechnen. Verantwortlich dafür ist die steigende Ökostrom-Umlage, die unabhängig von der Stromerzeugung erhoben wird.

 

Damit Dir die aktuellen Temperaturen keine zu allzu hohe Strom- und Heizkostenabrechnung bescheren, haben wir 5 coole Tipps zum Energiesparen zusammengestellt.

 

 

1. Tipp – Freiheit für den Heizkörper

Sicher ist eine konventionelle Heizung nicht gerade das Nonplusultra der modernen Raumgestaltung. Aber gerade wenn die Technik stimmt, zum Beispiel im einer modernen Gasheizung, ist die klassische Heizung weiterhin häufig anzutreffen und sinnvoll. Dennoch ist es keine gute Idee, den Heizkörper zu verstecken. Wenn eine Kommode oder ein Sofa vor der Heizquelle stehen oder dicke Vorhänge die Heizung verdecken, werden zwar die Möbel schön warm, nicht aber Deine Räume. Bis hier die warme Luft angekommen ist, wurde viel Energie benötigt. Ein freier Heizkörper lässt die warme Luft ungehindert im Zimmer zirkulieren.

 

Und wie sieht es auf der anderen Seite der Heizung aus, an der Wand? Viele Heizungen befinden sich unterhalb der Fenster und damit an einer Außenwand des Gebäudes. Wenn die Hauswand nicht ausreichend isoliert ist, geht hier viel Energie verloren. Abhilfe kannst Du mit einer Dämmmatte aus dem Baumarkt schaffen. Eine kleine Anschaffung, die sich schnell rechnet.

 

 

2. Tipp – Finde die richtige Zimmertemperatur

Wer von draußen in die Wohnung kommt, klagt im Winter selten über mangelnde Wärme. Wer aber zu Hause über mehrere Stunden am Schreibtisch oder auf dem Sofa sitzt, verliert schnell das Gefühl für die angemessene Zimmertemperatur. 20 Grad Celsius sind eine gute Wohlfühltemperatur in genutzten Räumen. Wenn Dir das zu kühl ist, schaffen Pullover und dicke Socken günstig Abhilfe. Wenn Du die Zimmertemperatur konsequent im Blick behältst lohnt sich das durchaus: Eine Absenkung um bereits ein Grad bewirkt eine Heizkostenersparnis von bis zu 6 Prozent.

 

Sei aber nicht zu ehrgeizig beim Energiesparen, denn jetzt zu Hause – dick eingemummelt – die Heizung komplett zurückzudrehen, kann teuer werden. Wenn Du die Wohnung wieder aufheizen willst, verbrauchst Du in den ausgekühlten Räumen schnell mehr Energie als Du zuvor eingespart hast. Auch wenn die Räume wenig genutzt werden, sollte die Zimmertemperatur nicht niedriger ausfallen als 15 Grad Celsius.

 

Am einfachsten ist es wenn Du über moderne Regler und Heizthermostate verfügst. Dann kannst Du die jeweilige Zimmertemperatur bereits im Vorfeld programmieren und Dich beim nach Hause kommen über angenehme Wärme freuen.

 

Sparen ist für viele Menschen eine emotionale Angelegenheit, häufig ist es schwer einzuschätzen, ob wirklich etwas eingespart wurde oder ob nur das Gefühl von Einschränkung besteht. Schaffe Dir eine solide Faktenplattform, schreibe regelmäßig Zählerstände auf und sammele die Abrechnungen Deines Energieversorgers. So behältst Du den Überblick. Wieviel Energie ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht, kannst Du im bundesweiten Heizspiegel nachlesen. So siehst Du, wie Dein Verbrauch im Vergleich ausfällt und kannst Einsparpotenziale besser ermitteln.

 

 

3. Tipp – Tür zu, es zieht!

Gekippte Fenster im Winter treiben die Heizkosten in die Höhe.

Türen und Fenster sind kritische Punkte, an denen die Wärme schnell entweichen kann. Eine simple Regel lautet daher: Warme Luft im Zimmer behalten und die Zimmertüre schließen. Wenn du Rollläden an den Fenstern hast, dann nutze sie jetzt konsequent, denn diese isolieren zusätzlich. Schau Dir auch die Fensterrahmen und Dichtungen genau an und bringe mögliche Schäden in Ordnung. So bleibt die kalte Luft draußen und Du sparst unnötige Heizkosten.

 

Natürlich müssen Deine Zimmer auch im Winter gelüftet werden. Optimal ist dabei eine regelmäßige Stoßlüftung. Also die Heizung runterdrehen und die Fenster weit öffnen. Die kurze und regelmäßige Lüftung bringt frische Luft in die Zimmer ohne die Wände und die Einrichtung übermäßig auszukühlen. Anschließend bringst du die Heizung wieder in die richtige Einstellung. So hast Du einen guten Luftaustausch und beugst der gesundheitsgefährdenden Schimmelbildung vor.

 

 

4. Tipp – Beleuchtung

Während die Weihnachtszeit noch mit Festbeleuchtung in den Städten und Häusern die winterliche Dunkelheit erträglich machte, bringt der Januar viel traurige Dunkelheit mit sich. Ein helles Heim schafft entsprechend einen Gegenakzent. Wenn Du zu Hause auf energiesparende Beleuchtung, wie beispielsweise Energiesparlampen oder LEDs setzt, bleibt Deine Stromrechnung moderat. Einfachster Tipp: Wenn Du einen Raum verlässt, schalte das Licht aus

 

 

5. Tipp – Gemütliche Mahlzeiten

Auch nach Weihnachten hält die Tendenz an: An dunklen und kalten Tagen wird mehr gegessen als sonst. Kein Wunder, denn heiße Suppen, Ofengerichte oder ein geselliges Fondue sind echte Soulfoods und vertreiben den Winterblues und die Kälte gleichermaßen. Entsprechend befinden sich Backofen und andere Elektroräte häufiger als sonst im Einsatz.

 

Denke also auch jetzt an die allgemeingültigen Energiesparregeln in der Küche: Nutze energiesparende Geräte, schalte beim Kochen den Herd rechtzeitig aus und nutze die Restwärme, heize den Backofen nicht unnötig vor – und genieße die Mahlzeit.

 

Tipps für die passende Getränkeauswahl findest du hier. Noch etwas Süßes zum Dessert? – Schokolade macht nicht nur im Winter glücklich. Achte beim Einkauf jedoch auf Ware mit dem Fair Trade-Siegel. Wenn Du den Anbau von klimafreundlicher und fairer Schokolade aktiv unterstützen willst, ist die Beteiligung an einem KakaoWald eine interessante Investitionsmöglichkeit für Dich.

 

 

Energie sparen und das Klima schützen

Energie sparen ist nicht nur gut für Deine Haushaltskasse. Ein bewusster Umgang mit Strom und Heizenergie schont auch die Umwelt und das Klima.

 

Energieverbrauch und Energieeffizienz bleiben angesichts der weltweiten Klimakrise wichtige Themen, die Du mit Deinem Geld mit beeinflussen kannst.

 

Klimafonds hilft Dir dabei, Dein Geld so anzulegen, dass es in Unternehmen und Staaten fließt, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen.

 

Fülle den einfachen Fragebogen aus und finde bei Klimafonds Deine klimafreundliche Geldanlage.

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.