Betriebliche Altersvorsorge

Jeder Arbeitnehmer hat per Gesetz einen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge, auch Betriebsrente genannt. Im Vergleich zur privaten Altersvorsorge beteiligt sich häufig der Arbeitgeber an den Beiträgen.

 

In vielen Firmen ist eine betriebliche Altersvorsorge ein wichtiges Instrument zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern. Als weiteren positiven Effekt kann der Arbeitgeber damit seine Lohnnebenkosten senken.

 

Es gibt fünf unterschiedliche Durchführungswege innerhalb der betrieblichen Altersvorsorge:

 

  1. Direktversicherung
  2. Unterstützungskasse
  3. Pensionskasse
  4. Pensionsfonds
  5. Pensionszusage

 

Der Arbeitgeber kann zwischen den Formen einer betrieblichen Altersvorsorge seinen Favoriten auswählen. Die Geldanlage wird vom Arbeitgeber an eine Versicherung bzw. Versorgungsträger ausgelagert. Jedes Modell hat im Vergleich seine eigenen Besonderheiten. Je nach Betriebsgröße, Anzahl der Mitarbeiter und individuellen Bedarfs passen manche Durchführungswege besser als andere zu einem Unternehmen.

 

Einen klassischen Königsweg gibt es nicht. Bei dem komplexen Thema ist ein gründlicher Vergleich mit einer umfassende Beratung vorab wichtig.

 

Da die Beiträge zur Geldanlage bei der betrieblichen Altersvorsorge staatlich gefördert werden, kommt später die sogenannte nachgelagerte Besteuerung zum Tragen. Außerdem erhöht eine Betriebsrenten die Bemessungsgrundlage für die Beiträge zur Krankenversicherung für Rentner. Es werden also Sozialversicherungsbeiträge fällig.