Cost-Average-Effekt

Gemeint ist damit der Effekt der Durchschnittskosten, der bei einer regelmäßigen Anlage gleicher Beträge in Fonds entsteht. Die Kursschwankungen der Anteile führen dazu, dass der Anleger bei gleichbleibenden Raten, im Durchschnitt seine Anteile billiger einkaufen kann, als wenn er einmalig oder gleichbleibende Stückzahlen von Anteilen kauft.

Bei hohen Anteilspreisen werden automatisch weniger Anteile erworben, bei niedrigeren entsprechend mehr. Dadurch wird insgesamt ein Durchschnittspreis bezahlt

Der Durschschnittskosteneffekt mindert anfänglich die Wertschwankungen (Volatilität) des Anlagevolumens. Mit zunehmender Laufzeit nimmt der Effekt jedoch ab, da sich durch das Ansparen immer mehr Kapital ansammelt und somit die einzelne Rate einen immer kleineren Bruchteil des Kapitals ausmacht.

Beispiel:

Max kauft jeden Monat 8 Anteile eines Fonds.

Januar: 8 Anteile zu je 50 Euro

Februar: 8 Anteile zu je 30 Euro

März: 8 Anteile zu je 50 Euro

Ergebnis: Max kaufte 24 Anteile für insgesamt 1040 €

 

Mit Cost-Average-Effekt:

Tom investiert ebenfalls 1040 €, kauft jedoch jeden Monat für 346,66 € Anteile eines Fonds:

Januar: 6,92 Anteile zu je 50 Euro

Februar:  11,54 Anteile zu je 30 Euro

März:  6,92 Anteile zu je 50 Euro

Ergebnis: Tom kaufte für die gleichen 520 € ins. 25,4 Anteile.

 

Tom kaufte  5,9% günstiger ein durch den Cost-Average-Effekt.