Downside Deviation

Weicht die Performance einer Kapitalanlage negativ vom arithmetischen Mittelwert (oder einem anderen Schwellenwert) ab, ist von Downside Deviation oder Semi Deviation die Rede. Beziffert wird damit das Risiko eines Kursrückgangs einer Geldanlage. Wer auf Sicherheit setzt, wird Anlagealternativen mit einer geringen Downside Deviation bevorzugen.

Als klassisches Maß für die Häufigkeit von Schwankungen einer Geldanlage gilt die Volatilität. Berechnet wird die historische Schwankungsbreite als Abweichung einzelner Kursstände über das Mittel eines Analysezeitraums. Je größer die Volatilität, desto stärker fallen die Auf- und Abbewegungen einer Kapitalanlage aus. Die Volatilität dient als Risikomaß. Oft wird das Risiko eines Investments, also die Abwesenheit von Sicherheit, mit dieser Kennzahl beziffert. Bei ihrer Berechnung werden sowohl positive als auch negative Veränderungen berücksichtigt.

Durch ausschließliche Miteinbeziehung von Kursrückgängen, also von Abweichungen nach unten, eignet sich die Downside Deviation besser zur Bewertung von Abwärtsrisiken. Gleiches gilt für die Sortino Ratio als Kenngröße für den risikobereinigten Gewinn einer Geldanlage.