Edelmetalle: Gold, Silber, Palladium und Seltene Erden

Schon seit längerer Zeit werden Edelmetalle als attraktive Geldanlagen gehandelt. Sie eignen sich zur Risikostreuung durch Portfolio-Diversifikation, als Inflationsschutz und zur langfristigen Wertsteigerung. Vor allem in Krisenzeiten gelten sie als sicherer Hafen. Allerdings ist eine Investition in Edelmetalle aus ethisch-ökologischer Sicht nicht zu vertreten. Sie steht meist in Verbindung mit einem Raubbau an der Natur sowie höchst umweltschädlichen und menschenverachtenden Abbaubedingungen. Dazu gehören unter anderem Kinderarbeit, verheerende Arbeitsschichten unter Tage sowie intensive Einsätze von gefährlichen Chemikalien.

Gold: Dabei handelt es sich um das bei Anlegern beliebteste Edelmetall im Bereich der Geldanlagen. Die davon weltweit vorhandene Menge ist recht klein und relativ beständig. Zudem rechnen Experten schon bald mit dem Erreichen der höchsten Neuproduktion von Gold, weshalb das Edelmetall immer mehr zum Renditebringer mutiert.
Silber: Häufig als kleiner Bruder von Gold bezeichnet, ist Silber jedoch deutlich billiger und viel weiter verbreitet. Für zahlreiche Anleger ist das Edelmetall inzwischen das bessere Gold geworden. Die Gründe: Historisch betrachtet bietet Silber den besseren Inflationsschutz und in Krisenzeiten kommt es einfacher zum Einsatz.
Palladium: Weltweit wissen immer mehr Anleger das Industriemetall Palladium als interessante Geldanlage zu schätzen. Die Verwendung des Schwestermetalls vom teuren Platin nimmt kontinuierlich zu. Dabei wird sein Preis von der steigenden Nachfrage dominiert. Doch Vorsichtig: Die Märkte für Palladium gelten als wenig transparent, weshalb lediglich Profis in dieses Edelmetall investieren sollten.
Seltene Erden: Diese speziellen Rohstoffe kommen in diversen Industrieanwendungen, wie zum Beispiel im Bereich der Mobiltelefonie, zum Einsatz. Hingegen ihrer Bezeichnung sind deren Vorkommnisse allerdings nicht sehr gering. Vielmehr sind ihre Abbaugebiete auf wenige Länder beschränkt, sodass ihr Marktpreis in der Regel stark politisch beeinflusst wird. Aus diesem Grund sollten Laien lieber von Investitionen in Seltene Erden absehen.