Erneuerbare Energien Gesetz

Das Erneubare Energien Gesetz heißt korrekterweise Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien, früher Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, und wurde erstmals zum 1. April 2000 in Kraft gesetzt.

 

Gilt als einer der beiden Väter des Erneuerbaren Energien Gesetzes: Hans-Josef Fell (rechts), hier beim Erhalt des Bundesverdienstkreuzes von Dr. N. Lammerte (li.)

Gilt als einer der Väter des Erneuerbaren Energien Gesetzes: Hans-Josef Fell (re.), hier beim Erhalt des Bundesverdienstkreuzes von Dr. Norbert Lammert (li.)

Zum einen regelt es die bevorzugte Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen. Strom aus diesen Quellen muss immer vom Stromnetz angenommen werden und darf nicht zugunsten herkömmlicher Stromarten abgelehnt werden. Sollte das doch einmal geschehen, wird eine Entschädigung gezahlt.

 

Zum anderen regelt es die Höhe der Einspeisevergütung, die ein Anbieter von Erneuerbaren Energie Strom, erhält. In der Vergangenheit waren das feste Sätze von einer bestimmten Anzahl von Cent pro eingespeister kWh. Diese wurde, meist über eine Zeitraum von 20 Jahren, garantiert. Mittlerweile wird zum Ausschreibungsmodell übergegangen, bei dem sich die Anbieter mit einem von Ihnen benötigten Strompreis bewerben. Die günstigsten Anbieter erhalten den Zuschlag.

 

Das Erneuerbare Energien Gesetz gilt als der Auslöser für den Durchbruch der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Es wurde in vielen Ländern der Erde in abgewandelter Form eingesetzt und sorgte auch dort für einen starken Zuwachs.