ETF: Exchange Traded Funds

Wie der Name aussagt, handelt es sich um einen Fonds. Er hat zwei Besonderheiten:

 

1.) Börsenhandel: Während üblicherweise die Anteile an Investmentfonds von der Investmentgesellschaft gekauft oder an sie verkauft werden, werden die ETF's an Börsen gehandelt. Der Erwerb gleicht also eher einer Aktienkauf als dem Kauf von Investmentfondsanteilen. Das sorgt grundsätzlich für niedrigere Kosten, ein Ausgabeaufschlag bei bei konventionellen Fonds gibt es nicht. In Krisensituationen kann es jedoch - ähnlich dem Aktienmarkt - zu Problemen an den Börsen kommen. Wenn jeder verkaufen, keiner kaufen möchte, fallen die Kurse teilweise sehr schnell.

 

2.) Passives Investment: Im Gegensatz zum aktiv gemanagten Fonds ist bei ETF's so, dass kein Fondsmanager den Kauf- und Verkauf der Wertpapiere des Fonds steuert. Der ETF bildet einen Index, also zum Beispiel den Dow Jones, den S&P500 oder den deutschen DAX ab. Damit entfallen die Kosten für einen Fondsmanager. Der menschliche Faktor wird ausgeschaltet und die Kosten reduziert. In der Folge liegen passive ETF's bei der Wertentwicklung im Vergleich mit aktiven Fonds meist im vorderen Drittel.