Garantiezins

Der Garantiezins setzt den Zinssatz fest, mit dem  Versicherungsgesellschaften den Sparanteil der Beiträge ihrer Versicherten verzinsen müssen.

Er wird zu Vertragsbeginn festgelegt und gilt dann für die komplette Vertragslaufzeit, oftmals viele Jahrzehnte.

Im Allgemeinen entspricht der Garantiezins der Versicherer dem gesetzlich festgelegten Höchstrechnungszins und darf diesen nicht überschreiten. Der Garantiezins wird mit Abschluss der Versicherung festgelegt und bleibt über die komplette Versicherungslaufzeit unverändert, also garantiert.

Die Entwicklung des Garantiezinses beeinflusst viele Bereiche des Versicherungswesens, wie etwa Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Riester- und Rürup-Verträge.

Entwicklung des Garantiezins seit dem Jahr 2000
01.07.2000: 3,25 Prozent
01.01.2004: 2,75 Prozent
01.01.2007: 2,25 Prozent
01.01.2012: 1,75 Prozent
01.01.2015: 1,25 Prozent
01.01.2017: 0,9 Prozent