Mindestanlagesumme

Mindestanlagesumme

Die Mindestanlagesumme ist der Geldbetrag, der für eine Kapitalanlage mindestens vom Anleger aufgebracht werden muss, um in diese Anlage investieren zu können. Eine Abwandlung hiervon ist eine aufzubringende Mindestanlagesumme, um von bestimmten Konditionen profitieren zu können (zum Beispiel höhere Zinsen oder eine Mindestverzinsung). Je nach Anlageform und vertragliche Gestaltung kann die Mindesteinlagesumme als Einmalmindesteinlage oder als fortgeführte Einlagesumme gestaltet sein.

Zahlreiche Kapitalanlageformen, beispielsweise Tagesgeldkonten und Investmentfonds, fordern eine Mindestanlagesumme. Ein Grund liegt in den Verwaltungskosten der Finanzinstitute, die die Anlagen anbieten. Bei geringen Anlagebeträgen wären diese relativ zu groß, sodass dem Finanzinstitut ein unwirtschaftlicher Aufwand entsteht.

Typische Größenordnungen für Mindesteinlagesummen sind 5.000 oder 10.000 Euro. Insbesondere bei Investmentfonds muss ein Anleger mit einer Mindestanlagesumme in dieser Höhe rechnen. Soll die Kapitalanlage aufgestockt werden, ist das oft mit kleineren Beträgen als die Mindesteinlage möglich. Auch bei kapitalaufbauenden Finanzkontrakten, beispielsweise Fondssparverträge, wo ein monatlicher Betrag eingezahlt wird, gibt es Mindesteinlagesummen - diese können sich auf den mindest einzuzahlenden monatlichen Betrag als auch die zu erreichende kumulierte Anlagesumme beziehen.