Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist eine Handlungsmaxime, die darauf abzielt, dass die vorgenommen Handlungen den langfristigen Erhalt des Systems stützen.

Berühmtes historisches Bespiel ist das 1713 von Hans Carl von Carlowitz formulierte Prinzip in "Silvicultura oeconomica", das auf den langfristigen Erhalt des Baumbestandes im Wald abzielte. Demnach sollen immer wieder soviele Bäume nachgepflanzt werden, wie entnommen wurde. Damit ist der Erhalt des Baumbestandes gesichert.

Heute wird der Begriff Nachhaltigkeit meist in einem dieser zwei Sinne verwendet:

1.) Außerhalb des Themenkreises Ökologie / Umwelt: Hier wird es als Prinzip der Dauerhaftigkeit, ohne direkten Bezug zum Schutz von Natur und Mensch, angewendet. Beispiel sind ein "nachhaltiges Wachstum" eines Unternehmens. Damit ist in der Regel gemeint, dass die Geschäftszahlen regelmäßig und kontinuierlich anwachsen.

2.) Innerhalb des Themenkreises Ökologie / Umwelt: Hier ist zusätzlich zu dem unter 1.) genannten Leitgedanken Dauerhaftigkeit auch gleichzeitig ein ökologisches Anliegen gemeint. So finden sich in Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen hier meist die umweltrelevanten Daten zu Schadstoffstoß oder Energieverbrauch. Auch die nachhaltigen Geldanlagen möchten Dauerhaftigkeit im Sinne ansteigender Kurse verknüpfen mit ökolgisch-sozialen Zielen.

 

 

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