Rentenphase

Von der Rentenphase oder Leistungsphase spricht man bei einem Rentenvertrag, zum Beispiel bei einer privaten Rente, einer Riester-Rente oder bei einer Basisrente.

Ein solcher Vertrag hat 2 Phasen:

Phase 1: Ansparphase (=Anwartschaftsphase)
Phase 2: Rentenphase (=Leistungsphase)

In der Rentenphase wird dabei das Kapital ausgezahlt. In vielen Fällen erfolgt das im Rahmen einer monatlichen garantierten Rente, die bis ans Lebensende gezahlt wird (sogenannte Leibrente). Diese Rente kann konstant sein, leicht steigend oder stärker steigend.

Die Rentenphase kann jedoch auch aus einer einmaligen Auszahlung des Geldes bestehen (Kapitalauszahlung).

Manche Verträge lassen auch eine Kombination aus Auszahlung und monatlicher Rente zu.

Statt einer monatlichen garantierten Rente können in wenigen Fällen auch monatliche Auszahlungen erfolgen, so dass das Kapital theoretisch aufgezehrt wird. Abhängig von der erzielten Rendite der Kapitalanlage und den gewählten monatlichen Auszahlungen kann jedoch auch erreicht werden, dass sich das Kapital gar nicht vermindert (wenn die Rendite höhere Erträge erwirtschaftet als die ausgezahlte Rente ist).

Die Rentenphase ist üblicherweise viele Jahrzehnte lang. Sie kann jedoch auch kürzer sein, im Sonderfall einer Kapitalauszahlung kann sie auch nur wenige Tage betragen oder gleich Null sein.

Abhängig von der gewählten Variante wie private Rente, Basisrente, Riesterrente oder Dirketversicherung und abhängig von der Auszahlung (Leibrente, monatliche Auszahlung, Kapitalauszahlung) ist die Besteuerung der Auszahlungen sehr unterschiedlich. Sie kann über das Halbeinkünfteverfahren, das Ertragsanteilsverfahren bis zur vollen Besteuerung reichen.

Siehe auch: Ansparphase oder Anwartschaftsphase