Sparplan

Wie das Wort aussagt, handelt es sich um ein geplantes Sparen über einen längeren Zeitraum hinweg. Der ist in der Regel zeitlich begrenzt. Der Sparplan kann sowohl eine Geldanlage als auch eine Kapitalanlage sein. Fachsprachlich wird in den Banksparplan und in den Fondssparplan unterschieden. Der Banksparplan ist die Geldanlage, der Fondssparplan als das Pendant dazu die Kapitalanlage. Ziel beider Sparplanformen ist die Vermehrung des Geld- respektive des Kapitalwertes. Während die Entwicklung des Sparplans als Geldanlage mit den Sparzinsen recht gut vorausgesehen werden kann, ist das bei der Kapitalanlage genau umgekehrt. Deren Wertentwicklung ist unmittelbar von der jeweiligen Kapitalmarktlage abhängig. So kann der Aktienkurs steigen, sinken oder ständig schwanken. Einmal abgesehen von ihrer Höhe sind die Zinsen deutlich wertbeständiger. Durch das kontinuierliche Sparen ist der mittel- oder langfristige Erfolg eines Sparplans quasi garantiert. On top kommen die Zinsen oder die Erträge als Spargewinn. Bank- und Fondsparpläne werden heutzutage in vielfältigen Variationen auch für die Altersvorsorge genutzt. Beispiele für Fondsparpläne sind Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds oder Garantiefonds. Allen Fonds ist das Kursrisiko gemeinsam. Vor diesem Hintergrund wird der Banksparplan gerne als eine konventionelle, herkömmliche Geldanlage bezeichnet, der Fonds als eine eher progressive Kapitalanlage.