Superfonds

Der Begriff Superfonds vermittelt vom Wortlaut her den Eindruck, dass diese Kapitalanlage unter der Vielzahl und Vielfalt an Fonds etwas Besonderes, dass sie eben „super“ ist. Superfonds werden seit Anfang der 2010er Jahre angeboten. Zu ihrer Besonderheit gehört es, dass mit Ausnahme von Hedgefonds und von offenen Immobilienfonds alle anderen Anlagemöglichkeiten zulässig sind. Während in den gängigen Fonds nur einige wenige Asset- beziehungsweise Anlageklassen kombiniert werden, können im Superfonds Aktien, Anleihen, Immobilien oder auch Derivate gemeinsam gehandelt werden. Der Superfonds verschafft dem Kapitalanleger ein hohes Maß an Flexibilität. Der kann auf Börsenschwankungen in den einzelnen Kategorien der Wertpapiere bedarfsgerecht und aktuell reagieren. Sinkt der Aktienkurs, dann wird eben durch Anleihen in Immobilien investiert. Und selbst beim stagnierenden oder sinkenden Kurs am Aktienmarkt können durch einen geschickten Einsatz von Optionen trotzdem noch Gewinne erzielt werden. Superfonds sind ihrer großen Freiheit wegen wie eine klassische Vermögensverwaltung. Durch die Vielfalt der Anlagemöglichkeiten lässt sich das einzelne Risiko soweit verteilen und streuen, dass bestenfalls gar nicht mehr von einem spürbaren Kursrisiko gesprochen werden kann. Für das erfolgreiche Managen des Superfonds ist ein erfahrener Fondsmanager unentbehrlich. Entscheidend für den Erfolg ist die richtige Auswahl der Asset-Klassen sowie der jeweiligen Wertpapiere.