Todesfall-Leistung

Die Todesfall-Leistung ist ein Begriff aus dem Umfeld der Versicherungen.

Zum Beispiel wird eine Risiko-Lebensversicherung abgeschlossen, die dann, denn die versicherte Person verstirbt, eine vereinbarte Todesfall-Summe auszahlt. Diese Todesfall-Summe wird "Todesfall-Leistung" genannt.

Aber auch Lebens- oder Rentenversicherungen, die primär den Aufbau von Kapitalvermögen zum Ziel haben, bieten häufig eine Todesfall-Leistung. Diese kann unterschiedlich im Vertrag definiert werden. So kann Sie bei fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherungen zum Beispiel das Fondsguthaben plus 1% oder auch plus 200 Euro betragen.

Steuerliche kann die Todesfall-Auszahlung günstig sein, denn sie ist in Deutschland von der Kapital-Ertragssteuer befreit. Entsprechend ist es zum Beispiel bei fondsgebundenen Rentenversicherungen so, dass man über die Fonds erhebliche Kursgewinne erzielen kann. Tritt dann der Todesfall ein und die versicherte Person verstirbt, wird die vereinbarte Todesfall-Summe ausgezahlt, ohne dass die Gewinne hätten versteuert werden müssen. Entsprechende Tarife der Versicherungen sind daraus sogar ausgelegt, so dass diese Konstellation zur Steuervermeidung angewendet werden kann, wenn z.B. der Versicherungsnehmer (=Vertragsinhaber) beispielsweise seine Eltern (Mutter oder Vater) als versicherte Person einsetzt. Verstirbt diese Person, hat er in der Regel noch ca. 30 Jahre Lebenserwartung und kann steuerfreie Gewinne verbuchen.