Nachhaltige Geldanlagen – Alternative zum Sparschwein

Zusammenfassung: Nachrichten zu Niedrig- und Negativzinsen bremsen die Bereitschaft zum Sparen. Für die persönliche Zukunft vorsorgen ist jedoch wichtiger denn je. Wenn Du gleichzeitig dabei noch etwas für Umwelt und Klima tun kannst, macht eine nachthaltige Geldanlage langfristig gute Laune.

 

 

Bargeldhaltung à la Dagobert Duck ist keine nachhaltige Anlagestrategie.

Bargeldhaltung à la Dagobert Duck ist keine nachhaltige Anlagestrategie.

Vielleicht hast Du im Regal noch Dein altes Sparschwein stehen. Wenn Du es schüttelst, was hörst du dann? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du kein Geräusch hörst. Auch das Gegenteil ist gut möglich: Dein Schwein ist sehr schwer. Aber nur weil Du immer die überzähligen Cent-Stücke aus Deinem Geldbeutel aussortierst und Dein Schwein damit fütterst.

 

Eigentlich stand das Schwein aber einmal da, damit Du – mehr oder weniger – regelmäßig Geld sparst. Vielleicht hast Du auch früher am Weltspartag noch Dein Schwein zur Bank gebracht und das mühsam gesparte Geld auf Deinem Sparbuch eingezahlt. Diese nostalgischen Erinnerungen werden durch die harte Realität eingeholt. In dieser Realität stellt sich heute die Frage: Lohnt sich Sparen überhaupt noch? Eine berechtigte Frage in Zeiten des Niedrig- und Negativzinses.

 

 

Shoppen statt Sparen

Der Trend geht zunehmend dazu, Geld, das früher auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten gelandet wäre, auf dem Girokonto zu belassen. Die moderne Version der Bargeldhaltung, wie sie Dagobert Duck mit seinem Geldspeicher in Entenhausen vorlebt. So steht das Geld quasi jederzeit für spontane Ausgaben schnell und einfach zur Verfügung.

 

Laut dem Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK befinden sich aktuell die Bundesbürger in einem Kaufrausch. Shoppen statt sparen lautet vielfach die Devise. Kein Wunder also, dass bereits Grundschulkinder als Hobby Shopping und Chillen angeben.

 

 

Man lebt nur einmal – und das wahrscheinlich ziemlich lange

Je nach dem wann Du geboren worden bist, liegt Deine durchschnittliche statistische Lebenserwartung bei mindestens 70 Jahren, wenn Du Deinen 65 Geburtstag erlebst, schaffst Du, so die Wahrscheinlichkeit der ferneren Lebenserwartung, noch locker weitere 15 Jahre. Wie gesagt, das ist nur der Durchschnitt! Ein Kind, das heute in den Industrienationen auf die Welt kommt, hat gute Chancen seinen hundertsten Geburtstag zu feiern.

 

Klingt doch großartig – eine hohe Lebenserwartung bei hoffentlich guter Gesundheit. Dazu verlangt heutzutage – in einer Gesellschaft, in der Mittvierziger noch als jung gelten – niemand mehr, dass die Jugend mit der Volljährigkeit endet und ab diesem Zeitpunkt nur noch Vernunft und Ernsthaftigkeit an der Tagesordnung stehen.

 

Für den Moment zu leben, zu reisen, ausgefallenes Hobbys zu betreiben, ausgedehnte Shoppingtouren. Das alles ist verdammt attraktiv und steht Sparplänen diametral entgegen.

 

Allerdings soll das gute Leben nicht nur auf die ersten drei Jahrzehnte beschränkt bleiben. Für das Alter vorsorgen ist also ein Gedanke, der sich mit genereller Lebensfreude durchaus vereinbaren lässt. Und für die eigene Zukunft Sorge zu tragen ist wichtiger denn je. Denn dass Berufstätige nach einem langen Arbeitsleben problemlos von ihrer Rente leben können, stimmt bereits in der Elterngeneration nicht mehr zuverlässig.

 

 

Optimismus und Pragmatismus

Wohin die Entwicklung der Rente bei immer weniger Beitragszahlern genau gehen wird ist ungewiss. Sicher ist jedoch, dass private Vorsorge an Bedeutung gewinnt. Zur Jahrtausendwende waren in Deutschland bereits rund ein Viertel der Bevölkerung über 60 Jahre alt. Im Jahr 2050 wird voraussichtlich ein Drittel der Gesellschaft in Deutschland älter als 60 Jahre sein. Die frühere demographische Pyramide – junge Menschen bilden die breite Basis, die höheren Altersklassen nehmen nach oben zur Spitze hin gleichmäßig ab – steht Kopf.

 

Trotz der wirtschaftlich unklaren Perspektiven attestiert die renommierte Shell Jugendstudie der jungen Generation eine positive Lebenseinstellung. Demnach sind Jugendliche anspruchsvoll und wollen ihre Umwelt mitgestalten. Mehr als 60 Prozent der befragten Jugendlichen sind optimistisch und sehen ihre persönliche Zukunft positiv, mehr als die Hälfte sehen darüber hinaus auch die Zukunft der Gesellschaft generell optimistisch.

 

Der Zukunftspessimismus der achtziger Jahre – Punk– „No Future“ – nahender Weltuntergang – das alles gehört der Vergangenheit an. Die Jugend ist politisch interessiert und wieder stärker bereit sich auch für ihre Ziele zu engagieren. Kritisch sehen junge Leute allerdings die führenden Parteien, große Unternehmen und Konzerne und Banken. Großes Vertrauen wird dagegen Nicht-Regierungsgruppen (NGOs) aus den Bereichen Menschenrechte und Umweltschutz entgegengebracht. Findest Du Dich in dieser positiven und pragmatischen Sicht der Welt wieder?

 

 

Zukunft aktiv gestalten durch sinnvolle Geldanlagen

Nachhaltige Projekte bringen Gewinn für den Anleger und die Umwelt.

Nachhaltige Projekte bringen Gewinn für den Anleger und die Umwelt.

Wer über Geld verfügt, das nicht für die unmittelbare Lebenshaltung benötigt wird, steht vor der Frage, wie ein sinnvolles Anlagemodell aussehen kann. Geld anlegen bedeutet auch, Verantwortung zu tragen, für sich selbst und für die Welt, in der wir alle leben. Die Shell-Studie belegt ein generelles Misstrauen gegenüber Großkonzernen und Banken. Im Gegensatz dazu interessieren sich junge Menschen sehr stark für Umweltfragen. Was spricht also dagegen, diese beiden Themen miteinander zu verquicken.

 

Die Welt verbessern und das eigenen Leben positiv gestalten – das ist möglich, wenn Du bei Deiner Sparentscheidung nicht den kurzfristigen Gewinn für Dich vor Augen hast, sondern den Blick für das Große und Ganze behältst. Entsprechend solltest Du bei Geldgeschäften stets auch globale Umweltfaktoren mit einbeziehen. Denn was nutzt ein Anlagevermögen in einer Welt, in der es keine gesunde Luft, kein sauberes Wasser und keine schadstofffreien Lebensmittel mehr gibt?

 

Konventionelle Finanzberater berücksichtigen vielfach nur drei Faktoren: Zum einen, wie schnell angelegtes Geld wieder verfügbar ist (Liquidität). Zweitens, wie hoch die zu erwartenden Erträge sind (Rentabilität) und schließlich, wie sicher diese Art der Geldanlage ist (Risiko). Verantwortungsvolle Anleger sollten drüber hinaus auch noch mitberücksichtigen, welche Konsequenzen ihre Geldanlage für Mensch und Umwelt hat (Nachhaltigkeit). Obgleich die Faktoren des klassischen Renditedreiecks bei nachhaltigen Anlagen erst an zweiter Stelle stehen, haben viele dieser Anlageprojekte beim Thema Rendite genauso gut abgeschnitten wie konventionelle Investments.

 

Bei der Auswahl der passenden Projekte können Dir die unabhängigen Finanzberater von Klimafonds helfen. So kannst Du mit Deinem Geld die Umwelt schützen, in dem Du in Unternehmen und Projekte investierst, die mit den natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen und aktiv Umwelt und Klima schützen. Das kann beispielsweise durch Investitionen in erneuerbare oder nachwachsende Energien geschehen, denn so wird die Emission von Treibhausgasen vermieden und fossile Energieträger bleiben im Boden.

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Klimafonds überprüft alle Projekte regelmäßig nach ethischen und ökologischen Kriterien und geht so sicher, dass Dein Geld nur bei Unternehmen landet, die auch verantwortlich handeln. Dadurch wird der Einfluss dieser Unternehmen gesteigert und das Anlagekapital wächst. Um auch gute Rendite zu erzielen, benötigst Du sehr gute Marktkenntnisse oder – und das ist die professionelle Lösung – zuverlässige und kompetente Berater, mit denen Du vertrauensvoll Deine finanzielle Zukunft planen, prüfen und umsetzen kannst. So erzielst Du einen positiven Effekt für Dein zukünftiges Vermögen und für Umwelt und Klima.