Nur noch Wasser und Brot im Alter?

Die Rente ist sicher„, hieß es noch bei dem früheren CDU Minister Norbert Blüm. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Viel zu bekannt ist das demographische Defizit Deutschlands, das uns in den nächsten Jahrzehnten enorme Probleme aufbürden wird.

 

Wenn auf einen Rentner ein Arbeitnehmer kommt, bestehen drei Möglichkeiten, um dieses Szenario im Rahmen der Gesetzlichen Rente zu bewältigen.

Die erste besteht darin, dass der Arbeitnehmer höhere Beiträge zahlt.

Die zweite ist, dass der Rentner deutlich später in Rente geht.

Und die dritte Möglichkeit ist, dass der Rentner deutliche Einschränkungen bei seiner gesetzlichen Rente hinnehmen muss.

 

Die erste Finanzierungsmöglichkeit ist aus Sicht der Experten die unwahrscheinlichste, denn sie ist politisch sehr schwierig durchzusetzen. Die anderen beiden Möglichkeiten, die sich äußerst schlecht auf die Rentner auswirken, erscheinen deutlich wahrscheinlicher. Wenn Sie glauben, dass Sie davon betroffen sein können, sollten Sie schon frühzeitig handeln.

 

Private Vorsorge für jedermann

 

Bei der Vorsorge können wir von Eichhörnchen lernen

Eichhörnchen: sorgen gut für den Winter vor, indem sie schon im Herbst Nahrung sammeln.

Nur auf die Gesetzliche Rente zu hoffen, erscheint vor dem Kontext obiger Ausführungen äußerst zweifelhaft. Vielmehr empfehlen Experten, sich eine Privatrente durch eine private Vorsorge aufzubauen. Eine private Rentenversicherung ist nach wie vor gefragt. Kein Wunder, denn es wäre fahrlässig nur auf die Gesetzliche Rentenversicherung zu vertrauen.
Wichtig im Rahmen der privaten Vorsorge ist der gezielte Aufbau von Kapital. Dieser kann nur gelingen, wenn in renditestarke Anlagen investiert wird. Aufgrund des derzeitigen Zinstiefs sind festverzinsliche Anlagen de facto unlukrativ, da ihre Rendite zwischen -0,5 % und 1,5 % liegt. Gefragt sind nach wie vor Investitionen in Aktien, Investmentfonds, Immobilien oder andere renditestarke Produkte.

 

Es ist daher für einen Anleger sinnvoll, eine private Rentenversicherung abzuschließen, die in derartige Anlagen investiert. Häufig bieten einige Finanzdienstleister beispielsweise eine private Retenversicherung an, die eine fondsgebundene Komponente enthält.

 

Doch, um im Alter nicht von Wasser und Brot leben zu müssen, muss der Investor nicht unbedingt eine private Rentenversicherung abschließen, sondern kann auch auf anderem Wege eine Privatrente erlangen. Das klassische Beispiel hierzu ist der Kauf einer Immobilie.

 

Diese generiert durch die laufenden Mieteinnahmen eine gute Rendite und zahlt sich in der Regel von selbst ab. Sobald das dafür aufgenommene Darlehen bei der Bank abbezahlt ist, fließen die Mieteinnahmen dem Investor als eine Art Privatrente zu. Allerdings sind die niedrigen Zinsen von drastisch gestiegenen Baukosten und Immobilienpreisen komplett aufgezehrt worden. Hohe Gewinne sollten Investoren bei Immobilien also nicht einplanen.

 

Eine private Vorsorge kann auch durch den Kauf von Aktien gewährleistet werden. Aktien generieren Dividenden, die abermals dem Investor als laufende Einkünfte zufließen und ihm eine Privatrente bescheren. All diese Alternativen werden von Experten als sinnvoller angesehen als rein auf die Gesetzliche Rente zu vertrauen. Vielfach zahlt in Zukunft die gesetzliche Rente weniger aus gar als nominell eingezahlt wurde.

 

Produkte, die sie meiden sollten

 

Viele Anleger setzen auf Grund des mangelnden Risikos immer noch auf festverzinsliche Anlageprodukte wie zum Beispiel das altgediente Sparbuch, doch hat dieses eine vergleichbare Rendite wie die gesetzliche Rente – nämlich gar keine. Auch das Tagesgeldkonto ist nicht als langfristige Geldanlage, um eine private Vorsorge zu gewährleisten, geeignet.

Die Themen Aktien und Investmentfonds werden von den meisten Menschen immer noch mit einem gewissen Argwohn beäugt, erinnern sie doch an eine massenhafte Spekulation der Banken in der vorhergehenden Finanzkrise. Viele Menschen sehen auch moralische Bedenken, in solche Produkte zu investieren.

 

Der ethisch-ökologischen Fonds

 

Dass diese Bedenken nicht in allen Fällen zutreffen müssen zeigt das Beispiel der ethisch-ökologischen Fonds. Hierbei beschränken sich die jeweiligen Fonds auf Anlagen, die nicht in Verbindung mit Waffenhandel, Alkoholverkauf und Glücksspiel stehen. Anlageprodukte, die die Umwelt übermäßig belasten, werden abermals von ethisch-ökologischen Fonds nicht angetastet. Diese Fonds sind auch in der Form einer privaten Rentenversicherung abschließbar und gewähren dem Investor zudem Steuervorteile, da das Geld in der Ansparphase steuerfrei ist.

 

Hieraus erhält der Investor eine lebenslange Privatrente – der Inbegriff der privaten Vorsorge –, die zur Sicherung seines persönlichen „Langlebigkeitsrisikos“ dienen soll.

 

Nutzen der privaten Rentenversicherung als private Vorsorge

 

Indem Sie sich mit Ihrem Anlageberater abstimmen, können Sie ermitteln, ab welchem Alter sie in Rente gehen können, ohne Einschränkungen in ihrem derzeitigen Leben vornehmen zu müssen. Menschen, die nur in die gesetzliche Rente einzahlen und keine private Vorsorge anlegen, müssen damit rechnen, mindestens bis zu ihrem 70. Lebensjahr arbeiten zu müssen. Diesem Verhängnis können Sie wie bereits geschildert durch eine private Rentenversicherung entgehen. Es ist hierbei nötig zu betonen, dass es, um eine gute Privatrente zu gewährleisten, sinnvoll ist, schon in frühen Lebensjahren eine private Rentenversicherung abzuschließen. Mittels des Zinseszinseffekts wird Ihnen die private Rentenversicherung eine ansprechende Privatrente gewähren, die weit über die Leistungen der Gesetzlichen Rente hinausgehen.

 

Zeitgleich haben sie bei Abschluss oben genannte Leistung auch moralisch gesehen ein gutes Gefühl, dass sie sicher sein können, dass ihre Privatrente nur aus ökologisch und ethisch unbedenklichen Investitionen generiert wird.

 

meine-geldanlage-finden